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Diesen Winter hatte ich noch einmal das Glück unter der Anleitung von Mark Rashid zu reiten und an einem seiner Aikido for Horsemen Workshops bei Amanda Barton in England teilzunehmen.
Im Aikido for Horsemen Workshop lehrt Mark das Zentrieren, Atmen, einen ruhigen Geist auch in Stress- und Schrecksituationen zu bewahren und er zeigt den Weg auf, wie man "softness" in der Arbeit mit den Pferden erreichen kann. Softness ist der Punkt, an dem alles möglich wird, sprich das Pferd jederzeit willig und motiviert fast auf den Gedanken des Menschen reagiert und dies egal welche störenden Umwelteinflüsse vielleicht gerade zugegen sind.
Ausserdem lehrt er wie man auf Zug- und Druckkräfte nicht mit Muskelkraft sondern mit "Softness" oder dem Umlenken der Energie reagieren kann. Dies ist in der Arbeit mit den Pferden unglaublich wirkungsvoll. Zieht ein Pferd zum Beispiel am Zügel kann man dies sehr effektiv, schnell und ohne Muskelkraft auflösen und bewirkt dabei auch, dass das Pferd innerlich umstellt von einer "Abwehr oder Gegenwehrhaltung" zu einem motivierten und kooperativen Verhalten.
Der Reitkurs fand in den USA in einem kleinen Ort in der Nähe von Boston statt. Tim Harvey, ein langjähriger Freund von Mark war so nett und stellte mir seinen Quarter Horse Wallach Buck zur Verfügung. Mark verstand es wunderbar, mich und Buck abzuholen und so konnte ich die vielen Techniken und Fähigkeiten, die wir im Aikido for Horsemen erarbeitet hatten mit ihm in der Umsetzung am Pferd anschauen. Auch zum Thema Didaktik hatten Mark und ich wieder spannende Diskussionen. Ich schätze den Austausch mit diesem grossartigen aber immer bescheidenen Horseman ausserordentlich. Versteht er es doch, einen mit Fingerspitzengefühl auf ganz unterschiedlichen Ebenen zu fördern, genau da wo man es brauchen kann. Dabei bleibt er immer unglaublich freundlich, empathisch und motivierend. Er lebt was er sagt: Horsemanship through life!
Auf dem Foto oben sieht man Mark, Buck und mich in ein Gespräch vertieft. Unten arbeiten Mark und ich ganz einfach draussen vor der kleinen Zelthalle auf dem Parkplatz weil das Wetter gerade so wunderbar schön war. Ich schätze es sehr wie unkompliziert die Amerikaner ihre Kurse abhalten. Es geht wirklich um den Inhalt und nicht um das "drum herum".